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Neues Video zu extensive Weide

Anlässlich des Internationalen Jahres der Weidelandschaften und des Pastoralismus 2026 möchte dieses Video die extensive Weide und ihren Einfluss auf die Artenvielfalt hervorheben. Extensive Weiden eignen sich besonders für eher magere Standorte, steile Hänge oder strukturreiche Flächen, die schwierig zu mähen sind. Sie sind ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich landwirtschaftliche Nutzung und Biodiversitätsförderung miteinander verbinden lassen.

 

Rätische Grauviehkuh weidet mit ihrem Kalb umgeben von Sträucher

Genügsame Rassen wie hier das Rätische Grauvieh eignen sich besonders gut, um das verfügbare Futter auf extensiven Weiden zu verwerten.

Durch die Beweidung entstehen vielfältige, mosaikartige Lebensräume, die spezialisierten Pflanzen sowie zahlreichen Insekten und Vögeln Lebensraum bieten. In dornentragenden Gebüschen findet beispielsweise der seltene Neuntöter geeignete Nistplätze. Auch die Nutztiere profitieren: Auf strukturreichen Weiden erhalten sie abwechslungsreiches Futter, schattenspendende Gebüsche und eine tiergerechte Umgebung. Besonders leichte und robuste Rassen können das vorhandene Futter gut verwerten und sind an die extensiven Bedingungen angepasst.

Das Video zeigt, wie das Gleichgewicht zwischen Beweidung und Biodiversitätsförderung gelingen kann. Lionel Richard, Landwirt im Jura, erzählt aus seinen Erfahrungen mit extensiver Beweidung. Nadine Apolloni von BirdLife Schweiz erläutert die Bedeutung von diesem Lebensraum für die Biodiversität und Cornelia Kupferschmid (FiBL) ergänzt die fachlichen Inputs mit Anforderungen, die extensive Weiden erfüllen müssen, damit sie als Biodiversitätsförderflächen (BFF) angemeldet werden können.

Zum Video

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