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Nistet in Wiesen: das Braunkehlchen

Vogel Braunkehlchen sitzt auf einem Halm in einer blühende Wiese

Das Braunkehlchen ist für das Überleben der Jungen auf eine späte Mahd angewiesen.

Das Braunkehlchen, ein knapp spatzengrosser Singvogel von ungefähr 20 Gramm, gehört zu den klassischen Wiesenbrütern. Heute kommt es aber fast nur noch in den höheren Lagen der Alpen vor. Als Insektenfresser verbringt das Braunkehlchen den Winter im tropischen Afrika. Im Mai kehrt es meistens wieder ins letztjährige Brutgebiet zurück und siedelt sich gerne in der Nähe von Artgenossen an. Das Nest legt es mitten in dichter, krautiger Vegetation an. Nicht selten nutzt es auch üppige Wiesen ausserhalb extensiv bewirtschafteter Wiesen, wo das Nest oft vermäht wird. Die jungen Braunkehlchen haben nur dann eine Überlebenschance, wenn die Mahd nach dem Ausfliegen der Jungen erfolgt, im Berggebiet etwa ab Mitte Juli. In Gebieten, wo Braunkehlchen noch vorkommen, sind sie daher stark auf einen möglichst grossen Anteil spät gemähter Wiesen angewiesen.

Im neuen Faktenblatt «Wiesenbrüter» erfahren Sie mehr über das Braunkehlchen und weitere Wiesenbrüter. Zusätzlich werden Massnahmen und Förderprojekten vorgestellt.

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